Momentum Business Aufgabe 2: Mein Antrieb

IMG_94630358350509Mein „WARUM“ für diesen Blog ist simpel:

Weil ich pauschal gesagt, die Schnauze voll habe! Um mich herum wird nur gejammert, geschimpft, sich beschwert und gelästert.

Ich bin jahrelang im System – so nenne ich das alltägliche Leben um mich herum – mitgelaufen. Habe mich über die unfähige Bundesregierung geärgert; mich über den Kollegen ausgelassen der immer die viel zu enge Cordhose trägt und wollte auf keinen Fall auffallen.

Doch damit ist endgültig schluss!!!

Ja, ich bin anders – ich bin ich und das fühlt sich so gut an.

Ich bin die einzigste in meinem Umfeld die ihre Tochter in einen Waldorkindergarten bringt; ich gehe auch öfters in HighHeels zum Bäcker oder in der Jogginghose spazieren. Ich treffe meine Entscheidungen nicht mehr nach den Vorstellungen meiner Mitmenschen – sondern so wie mein Herz es mir sagt.

Jahrelang war ich in dem Muster gefangen: „Liebe / Anerkennung erfährt man nur durch Leistung.“

BULLSHIT!!!

Ich schreibe diesen Blog weil ich dir sagen will:

Mach die Ausbildung die DU für richtig erachtest – schau dir die Welt an, wenn DIR danach ist und lerne wieder auf DEIN Herz zu hören!!!

 
Business Momentum Contest

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Interview : Vitale Kinder

IMG_0075Ich möchte heute den Zusammenhang von Bewegung und Ernährung bei Kindern beleuchten.

Dazu habe ich mir fachmännische Unterstützung, in Person von Markus Ruppert – selbst Vater zweier Kinder, Heilpraktiker und QiGong Lehrer, geholt.

Hier unser kleines aber aufschlußreiches Interview:

  • ICH: „Eine große Zahl an Kindern/Jugendlichen verbringt ihre Freizeit vor den Spielekonsolen oder Fernsehern zu Hause, anstelle sich draußen zu bewegen. Worin besteht aus der Sicht als Heilpraktiker hier die Gefahr für die Gesundheit / die Entwicklung der Kinder?“
  • MARKUS: „Die Entwicklung des Gehirns hängt aus meiner Sicht von vielen Faktoren ab. Vor allem Kreativität und Begeisterung ist ein Faktor, der das Gehirn aktiviert. Computerspiele und Fernsehen dagegen sind unkreative Handlungen, die das Gehirn nicht besonders fordern. Kinder erlernen so außerdem eine konsumorientierte Haltung einzunehmen und erwarten einen äußeren Reiz für Zufriedenheit. Wahrhaftige Zufriedenheit entsteht aber im Innen. Wollen wir uns also Konsumjunkies und emotionale Suchtkinder heranziehen oder Freidenker? Der zweite Punkt ist definitiv Bewegung. Es ist schlimm anzusehen, dass manche Schulkinder keinen Ball fangen können oder nicht einmal Rückwärtslaufen. Kinder haben jede Menge Energie, die auch umgesetzt werden will. Wird diese Energie nicht in Bewegung umgesetzt wird sie sich in innerer Unruhe zeigen.“
  • ICH: „Kommt zu diesem akuten Bewegungsmangel nun auch noch die falsche Ernährung dazu, was geschieht dann?“
  • MARKUS: „Kommt nun noch eine Überbetonung hochenergetischer Nahrungsmittel mit viel Zucker hinzu, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn das Kind zappelig und unkonzentriert wird. AD(H)S ist sicher ein ernst zu nehmendes Thema, das viele Ursachen hat. Dennoch denke ich, dass die bereits angesprochenen Themen in einer Vielzahl der Fälle zu einem massiven Rückgang der Symptomatik führen würden. Das würde aber bedeuten, dass sich die Eltern umstellen müssten und ihrem Kind einige Aufmerksamkeit schenken müssten. Oftmals ist das heute aufgrund beruflicher Rahmenbedingungen nicht möglich, oder Eltern messen diesen Ursachen nicht den entsprechenden Wert bei.
  • ICH: „Du selbst bist nicht nur Heilpraktiker, sondern auch Vater. Wie begegnest du deinen Kindern mit dem Thema „gesunde Ernährung“? Lebst du ihnen dieses Verhalten schlicht und einfach vor oder kommt es auch bei euch zu Diskussionen übers Essen?“
  • MARKUS: „Beides. Natürlich leben wir unseren Kindern das Thema gesunde Ernährung vor. Aber auf keinen Fall möchte ich zwanghaft oder engstirnig wirken. Ich denke sonst den Keim für eine Gegenkompensation zu säen. Unsere Kinder bekommen genauso Süßigkeiten, Nudeln, Pommes und Ketchup wie andere Kinder auch. Die Frage ist jedoch die Menge und zu welchen Umständen. Süßes ist bei uns weder Belohnung noch Tröstung. Es sind in geringen Mengen einfach Dinge, die Bestandteil unseres Lebens sind. Man kommt ja schon beim Einkauf in jedem Laden in die Versuchung Süßigkeiten anzunehmen oder abzulehnen.“
  • ICH: „Für die Kinder ist das „abhängen“ vor dem Fernseher oder das zocken am PC eine Art Entspannung. Welche Alternativen kannst du als Heilpraktiker und QiGong Lehrer hier aufzeigen?!
  • MARKUS: „Entspannung ist das sicher nicht. Es wird ja eine Spannung erzeugt, die die Kinder anzieht. Entspannung eher im Sinne der Ablenkung vom Alltag. Eine schöne Alternative sind Gesellschaftsspiele, gemeinsame Radtouren etc. Wir gehen gerne in den Wald uns sammeln Äste und Blätter und basteln daraus etwas.
  • ICH: „Zum Schluss noch eine persönliche Einschätzung: Wie können Eltern ihren Kindern den Zugang zur Bewegung und gesunden Ernährung ermöglichen?“
  • MARKUS: „Ich denke, die Eltern sollten einfach selbst Zugang dazu finden. Das Kind wird den Eltern folgen, das ist die Natur der Dinge.“

Herzlichen Dank!!!

Interviewpartner:

Markus Ruppert – Heilpraktiker und QiGong Lehrer (www.naturheilpraxis-ruppert.de)

Nicole Bailer – psychologische Beraterin / Coach, Gesundheitscoach i.A.

Momentum Contest Aufgabe 3 – oder: FÜR WEN DAS ALLES?

Heute wende ich  mich der Frage zu: Für wen mache ich das hier eigentlich?

 
Hm, kurz überlegen…… Na klar, für DICH und DICH und DICH!!
Du bist hier und das ist kein Zufall, denn Zufälle gibt es nicht.
 
 
Du bist auf der Suche nach Antworten und ich versuche Dich auf ebendiese hinzuführen.
 
 
Kommen Dir folgende Aussagen bekannt vor:
 
  • „Was denken denn da die Leute von Dir?“
  • „Also wenn du mich wirklich glücklich machen willst, dann entscheidest du dich so und so…..“
  • „Wir wären sehr stolz auf Dich, wenn Du dies und jenes machen würdest“

Und findest Du dich in solchen Situationen wieder:

  • Du erfüllst die Erwartungen der Anderen aber nicht deine eigenen?
  • Wird Dir eingeredet, dass du nur etwas Wert bist wenn du tust was man von dir erwartet?
  • Sehnst Du dich nach Annahme und Akzeptanz?

Du konntest ein- oder mehrmals mit „JA“ antworten?

Gratuliere!!

Du denkst jetzt sicher: WAS??? Darüber soll ich mich freuen? Was ist toll daran, wenn ich nicht im Stande dazu bin Grenzen zu ziehen; was bringt mir mein schlechtes Gewissen – weil ich die Erwartungen meiner Eltern, Freunde oder Partner nicht erfülle????

Ich kann es Dir sagen: Es führt dich zu DIR!!! Du hast den ersten großen Schritt in Richtung Veränderung bereits getan.

Du hast erkannt, dass etwas nicht richtig ist – dass sich dein Leben nicht rund anfühlt. Du stellst deine „Opferrolle“ in Frage und genau das braucht es für Veränderung: DEN WUNSCH DANACH!!!

Ich bin diesen Weg auch gegangen, ich habe mein Leben ausgerichtet nach den Maßstäben anderer. Dachte meine Familie ist nur stolz auf mich, wenn ich alles so mache wie sie es für gut erachten. Nachdem mein Körper dann irgendwann die Notbremse gezogen hat und ich mir die Frage gestellt habe: WAS SOLL DAS ??? Begann mein Weg zu MIR…….

Folgende Fragen haben mich dabei begleitet:

  • Was möchte ich mit meinerLebenszeit anfangen?
  • Was bereitet mir Freude?
  • Wo kann ich „ICH“ sein?
  • Wer oder was bremst mich aus? Das sind meist keine Personen sondern unsere Gedanken, die wir über Jahrzehnte gehegt und gepflegt haben – ohne sie darauf zu prüfen, welchen Sinn sie eigentlich machen.

Nochmal zu meiner Frage am Anfang, wozu ich diesen Blog schreibe:

Ich zeige dir, dass du auf diesem Weg nicht alleine bist -ich bin ihn auch gegangen und möchte Dir nun Mut zusprechen und Dir zeigen, dass es sich zu 100% lohnt ihn zu gehen. Möchte hier ein Zitat aus einem bekannten Song wiedergeben, denn es passt

„Dieser Weg, wird kein leichter sein – dieser Weg ist steinig und schwer. Nicht mit vielen, wirst Du dir einig sein, doch dieses Leben bietet so viel mehr…..“

Komm mit auf die Reise – der Reise zu DIR!!!

 

Business Momentum Contest

Business Momentum Contest Tag 1

Meinen Nutzen

In meinem Blog geht es um meine Arbeit als Coach und Beraterin. Ich arbeite nach dem Gedanken der Salutogenese (nach Aaron Antonovsky).

Die Features dieser Arbeit sind sicherlich meine ganzheitliche Betrachtungsweise, dass Bewusstsein auf die verschiedenen Zusammenhänge und die lösungsorientierte Arbeitsweise.

Der Nutzen meines Blogs für meine Klienten / Leser würde ich in zwei Punkten benennen:

  1. Sie bekommen ein Bild / ein Gefühl für mich. Dies geht in einem Blog sehr viel besser als mit einer Homepage. Auf einer Homepage biete ich Übersicht / Preise und Leistungen an. Auf einem Blog zeige ich meine persönliche Sehensweise, meine Arbeitsweise und was mich interessiert.

  2. Ich biete mit meinen Artikeln eine Art Hilfestellung an. Viele Leser „finden sich“ auf meinem Blog wieder und können ihre Denkweise / Verhalten entweder selbst beleuchten oder nehmen Kontakt zu mir auf.

Ich möchte für meine Leser nicht nur ein schönes Profilbild sein; möchte eine Bloggerin zum „Anfassen“ sein. MeineLeser sollen spüren, dass ich nicht über irgendwas theoretisches erzähle, sondern fundiert und vor allem mit persönlichem Bezug berichte.

Empathie soll aus jedem meiner Artikel strömen und signalisieren: Ich bin offen für Dich und dein Anliegen!!

Ich bin stets am Dialog interessiert, möchte Meinungen, Ansichten und Feedback erhalten. Auch ich möchte in meiner Arbeit wachsen und reifen aber das geht nur durch das Mitwirken der Leser / Klienten.

Auch ist es mir ein Anliegen, stets mit allen Interessierten auf Augenhöhe zu kommunizieren. Jeder von uns ist ein Meister auf irgendeinem Gebiet und gleichzeitig ist aber niemand ohne Fehler.  HERRLICH!!!

Eines meiner Lieblingsmottos lautet:

„Die Welt ist voll von kleinen Wundern.

Die Kunst besteht darin, sie zu entdecken.“

Business Momentum Contest

Gut gemeint und doch verkehrt ?!

IMG_31865571698604Welche Chancen kann ich meinem Kind bereiten?
 
Das beginnt schon, ehe es das Licht der Welt erblickt.
 
Wir Mütter sollten unbedingt die Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft wahrnehmen.Nach der Geburt dürfen, ja sollen, die Früherkennungsuntersuchungen (U-Untersuchungen) bis ins Jugendlichenalter in Anspruch genommen werden.
Die Wahrnehmung dieser Untersuchungs- und Vorsorgeangebote hat rein garnichts mit Hypochondrie zu tun. Es gehört vielmehr zu unserer Sorgfaltspflicht als Eltern gegenüber unseren Kindern. Denn nur durch frühzeitige Entdeckung von Entwicklungs- und Gesundheitsstörungen, ist die sofortige Einleitung von Therapien oder Fördermaßnahmen möglich.
 
Mindestens ebenso wichtig für die gesunde Entwicklung unserer Kinder ist die Liebe zu ihnen. Es kann garnicht genug Lob ausgesprochen werden, nie genug in den Arm genommen werden oder ihnen einfach nur zugehört werden. 
Wir pressen unsere Kinder oft in eine Schublade in der WIR sie gerne hätten und dabei übergehen wir die Wünsche und Vorstellungen unserer Kinder. Natürlich, Sie und Ich wollen nur das Beste für die Lieben aber letzendlich sagen uns die Kinder, was sie für richtig halten und was nicht……und dies gilt es zu akzeptieren und zu unterstützen.
 
Das ist nicht immer einfach aber sooooo lohnenswert!! Wir wollen doch alle das Beste für unsere Kinder. Aber bedenken wir, dass jeder von uns ein Unikat ist und was für Sie gut ist, muss für mich noch lange nicht so sein…..

Wir möchten doch das unsere Kinder Uniakte bleiben und keine Klone!

Meine Aufgabe ist es Frauen, Mütter und Väter zu beraten und zu begleiten – auf diesem Weg, die Chancen ihrer Kinder zu wahren –  aber vor allen Dingen auf ihr Bauchgefühl zu vertrauen…. !!!!

Unser Selbstbild – immer auch ein VORBILD?!

IMG_942653109158Unsere Einstellungen zu unserer Gesundheit und unsere Verhaltensweisen werden entscheidend von unserer Umgebung mitgeprägt:

Familie, Freunde, Mitschüler und Arbeitskollegen beeinflussen nicht nur die Ansichten, die wir zu diesen Themen haben, sondern auch unsere Handlungsweisen. Es lässt sich beobachten, dass in Familien in denen viel Alkohol konsumiert und geraucht wird, auch die Kinder früh mit dem Trinken und Rauchen anfangen.

Bei Jugendlichen spielt die Gruppe der Gleichaltrigen eine besonders starke Rolle. Der Gruppenzwang kann so groß sein, dass auch sehr riskante Verhaltensweisen (wie Konsum von harten Drogen oder Kriminalität) übernommen werden, um in der Gruppe anerkannt zu sein.

 

 

Ich selbst bin Mutter einer dreijährigen Tochter und daher liegt mir das Thema „Kinder“ besonders am Herzen.

 

Wenn unsere Kinder sehen – und glauben Sie mir, sie fühlen und sehen ALLES – dass wir gut mit uns umgehen, dass wir uns selbst annerkennen und unsere Grenzen täglich neu definieren, werden sie uns das nachmachen.

Wir haben also nicht nur (und das ist schon Arbeit genug ;-)) Verantwortung für uns selbst, sondern auch für unsere Kinder. Denn wir sind ihre Vorbilder.

 

Goethe sagte einmal: „Zwei Dinge sollen Kinder von Ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“
 
 
 
Seien Sie gespannt auf meinen nächsten Artikel. In ihm werden Sie mehr dazu erfahren, welche Chancen wir unseren Kindern geben können!!

Belastungen erkennen

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Um uns vor (Über-)belastungen schützen zu können, gilt es erst einmal herauszufinden:

Was verursacht Belastung??

 

Ich möchte hier drei Gruppen nennen und zwar:

  1. die körperlichen Risikofaktoren:       Dazu gehören die Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen und Alkoholkonsum.
  2. die seelischen Risikofaktoren
  3. die ökologischen und umweltbedingten Belastungen: Hierzu zählen Luftverschmutzung und Lärm.

 

Heute möchte ich auf den zweiten Faktor – die seelischen Risikofaktoren – näher eingehen:

Viele Menschen kommen zu mir und meinen Kollegen, weil drohende Arbeitslosigkeit – familiäre Schwierigkeiten – chronische Erkrankungen – die Bewältigung von Familie/Arbeit und Kindererziehung täglich sehr hohe Anforderungen an ihr Leben stellt. Auch bestimmte Lebensphasen, wie das Verlassen des Elternhauses oder der Übergang ins Rentenalter, werden unterschiedlich gut bewältigt.

Diesen Anforderungen können wir bis zu unserer „BELASTUNGSGRENZE“ gerecht werden…..wo diese Grenze liegt, ist individuell ganz verschieden und hängt davon ab, wie die Situationen im Einzelnen bewertet werden.

Unser Körper zeigt uns allerdings recht früh, wann wir die Grenze überschreiten. Mögliche Anzeichen einer Überbelastung können sein:

  • Gereiztheit
  • Müdigkeit
  • Erschöpfung
  • Magenschmerzen/Verdauungsbeschwerden
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Verspannungen

Diese Liste ist noch beliebig erweiterbar.

Gefährlich bzw. schädigend wird es, wenn wir unsere Grenze dauerhaft überschreiten. Der Trend geht dann zur Einnahme von Medikamenten. Leider unterdrücken wir damit diese Anzeichen nur und sorgen so für einen Abwärtstrend in unserer Lebensspirale.

Ich muss Ihnen nicht sagen, dass in der heutigen Zeit insbesondere die berufliche Überbelastung eine der häufigsten Ursachen ist, die zum BURN-OUT-SYNDROM führen. Dieses Syndrom ist salop ausgdrückt eine vollständige körperliche und psychische Erschöpfung.

Möchte Ihnen die Burn-Out-Phasen nach M. Burisch, anhand einer Darstellung verdeutlichen:

 

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Wir Menschen sind so in unserem „ALLTAGS-SYSTEM“ gefangen, dass wir garnicht mehr erkennen können, wo unsere Grenzen eigentlich liegen. Viele von uns haben auch bisher nicht richtig gelernt, selbst Grenzen zu ziehen. Ich schließe mich da in einigen Lebensbereichen nicht aus…..

Wir können Grenzen nicht einmal im Leben ziehen und es dann dabei belassen. Grenzen sind subjektive Wahrnehmungen und wir verändern uns, unsere Wahrnehmungen unser Umfeld. Es ist nichts „schlechtes“ dabei, an einem System etwas zu ändern.

Hinter diesen Anliegen verbergen sich oftmals Themen aus der Kindheit, die sich manifestiert haben und unser Denken beherrschen. Möchte nur ein Beispiel nennen, dass sicher viele von uns kennen: „Du bist nur etwas Wert, wenn du viel Leistung erbringst.“

Lassen Sie uns heute kurz innehalten und einmal darüber nachdenken, wann wir das letzte Mal unsere Grenzen neu gesetzt haben? Sind sie noch intakt? Können wir sie so stehen lassen oder übertreten wir sie öfters?

 

 

 

 

 

Um was geht es hier eigentlich?

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Mit diesem kraftvollen Bekenntnis möchte ich Ihnen nun einen ersten Eindruck meines Wirkens verschaffen.

Was bedeutet denn nun eigentlich Salutogenese??

Aaron Antonovsky entwickelte in den 1970er Jahren das Salutogenese Modell. Ihm zufolge begegnen einem Menschen im Laufe seines Lebens eine Reihe von sogenannten Stressoren (Stressfaktoren, Reizerlebnisse von außen). Dies können größere Ereignisse sein wie berufliche Veränderungen oder auch kleinere, wie dauernde Hintergrundgeräusche. Gelingt es dem Menschen nicht, damit zurechtzukommen, besteht die Gefahr das er erkrankt.

Auf der anderen Seite verfügt jeder Mensch aber auch über Ressourcen (Kraftquellen, Widerstandsvermögen), die es ihm vereinfachen, mit den Stressoren umzugehen. Zu den Ressourcen gehören eigene Fähigkeiten (wie z.B. Entspannungsfähigkeit; die Fähigkeit „NEIN“ zu sagen; Wissen über gesundheitliche Zusammenhänge) und Unterstützung von außen.

Damit wir Menschen ein Gefühl für die Zusammenhänge in unserem Leben entwickeln können, braucht es das sogenannte Kohärenzgefühl!

Klingt komisch ist aber recht simpel, wenn ich es Ihnen anhand eines anschaulichen Bildes erklären darf:

Wenn man das Leben als einen reißenden Fluss sieht, in dem Menschen schwimmen, so versucht die pathogenetische Medizin, den Ertrinkenden aus dem Fluss zu retten. Die Salutogenese hingegen versucht herauszufinden, wie man aus ihm einen guten Schwimmer macht. Die individuelle Fähigkeit, zu schwimmen und „sich über Wasser zu halten“, entspricht der Ausprägung des Kohärenzgefühls. Je besser ausgeprägt das Kohärenzgefühl eines Menschen ist, desto besser ist er auch vor Krankheiten geschützt und kann Krankheitsfolgen bewältigen.

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Verfügt ein Mensch über ein ausgeprägtes Kohärenzgefühl, so gelingt es ihm, seine Ressourcen optimal zu nutzen und sich flexibel an die Herausforderungen der jeweiligen Umstände anzupassen.

Man könnte dies auch als „Stressbewältigung“ bezeichnen.

Es geht uns doch allen um den Erhalt oder das Schaffen von Lebensqualität, stimmts?!

Was aber unter Lebensqualität verstanden wird, ist ausschließlich eine subjektive Einschätzung. d.h. jeder Mensch beurteilt seine Lebensqualität individuell.

Wie diese bewertet wird, hängt von vielen unterschiedlichen Umständen ab, die alle miteinander im Zusammenhang stehen und sich gegenseitig beeinflussen können:

  • körperliche Verfassung
  • psychische Verfassung
  • soziale Bedingungen
  • Umweltbedingungen

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass sich – auch zum Beispiel nach überstandenen Krankheiten oder bei Behinderungen – die Lebensqualität durch einfache Maßnahmen in einem oder allen oben genannten Bereichen verbessern lässt.

In meiner Arbeit klammere ich das Wort „Problem“ bewusst aus und ersetze es durch das Wort „Anliegen“……. schon durch die Änderung dieses einen Wortes, kommen Prozesse ins Rollen und Energien fließen, wo vorher ein Stau herrschte. Es überrascht meine Klienten jedes Mal aufs neue, was eine kleine Änderung der Ausrichtung bereits bewirken kann.

Sehr zu meiner Freude!!