Was wollt IHR DANN????

Hallo meine Lieben,

Im Moment bin ich in einer sehr bewegten Phase meines Lebens. Ich mache geistigen Frühjahrsputz und miste aus…..dabei gehen mir soviele Dinge durch den Kopf.

Und wisst Ihr was? Ich möchte euch mit einbeziehen. Ich nenne euch nun einige meiner Ideen, über die ich gerne schreiben würde und ihr sagt mir, welches Thema euch am dringendsten interessiert. Keine Angst, jedes Thema wird bearbeitet aber IHR könnt die Reihenfolge festlegen.

 

Bin schon sehr gespannt, was grad für EUCH dran ist 😉

 

 

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Wie sieht DEIN Bild vom Leben gerade aus?

Hey Ihr Lieben,

DSC_0310~3Ich habe mich gestern meinen in ca. 3 Monaten angesammelten Zeitschriften gewidmet und habe ausgemistet. Dabei entstanden zwei Stapel:

  1. Kann weg – auf Dauer ohne Nutzen
  2. Behalten, dient als Nachschlagewerk / Ideenschmiede

 

Stapel Nummer zwei habe ich geordnet, ein wenig gestöbert und dann ins Regal gelegt. Stapel Nummer eins habe ich mit der Schere bearbeitet. Ich dachte nämlich: Im Ganzen gesehen brauche ich die Zeitung nicht mehr aber vielleicht ist ja ein kleiner Artikel oder ein Bild drin, welches mich anspricht und das möchte ich ausschneiden.

Das habe ich getan und es ist diese, wie ich finde, sehr schöne Collage entstanden:

 

DSC_0310~2~2

 

Jedes dieser Bilder berührt etwas in MIR, stellt etwas dar, dass ich BIN oder SEIN möchte.

 

 

Beim kleben und schneiden ist mir dann folgender Gedanke gekommen: Wann habe ich denn das letzte Mal meine Gedankenwelt sortiert und ausgemistet? Wie groß sind wohl die Stapel, wenn ich es auf mein Bild der Zeitschriften projeziere?

Ich nehme es mir als Wochenziel vor und lege es auch Dir persönlich ans Herz:

Miste mal deine Gedanken aus!!

Welche Gedanken gefallen Dir so überhaupt nicht? Was zieht Dich regelmäßig in den Keller? Welche Gedanken sind denn DEINE eigenen und welche hast du nur übernommen?

 

Sortiere nach folgendem Schema aus:

  • Tut mir der Gedanke gut oder nicht?
  • Ist er hilfreich – bringt er mich weiter oder zieht er mich nach unten?
  • Bin ich der Schöpfer dieses Gedanken oder habe ich ihn nur kopiert und er frisst sich jetzt durch meine „Festplatte“?

 

Verabschiede Dich BEWUSST von jedem Gedanken, den zu ziehen lässt. Nehme ihn wahr und ignoriere ihn nicht – denn sonst kannst Du dich auch nicht von ihm lösen.

So und nun erstelle Dir von all deinen positiven und wertvollen Gedanken, die Du behalten hast eine Collage. Erstelle ein Bild von deinem Leben ……

………………..stelle es Dir vor: lass es bunt sein, mit Rahmen oder ohne, viele Bilder oder wenige – das spielt überhaupt keine Rolle. Welche Bilder sind auf Deiner Collage zu sehen? Menschen, die dir wichtig sind? Du selbst? Ereignisse in Deinem Leben, die von großer Bedeutung sind? Vielleicht ein besonderer Ort oder ein Gegenstand? Male Dir das schönste Bild, denn es ist DEIN LEBEN und Du hälst den Pinsel in der Hand. Bestimme Du, welches Bild von Deinem Leben herrscht – ein buntes, frohes Bild oder ein düsteres und trauriges!!

Ich wünsche Dir ganz viel Ruhe beim ausmisten und soviel Licht und Freude beim Malen 😉

Du wirst erstaunt sein, wieviel näher Du DIR SELBST dabei kommst!! Probier es aus….

Deine Nicole

Life sucks

ÜberbelastungDeine Kinder trampeln auf Deinen Nerven herum? Dein Chef überhäuft Dich, anstelle von Lob, mit immer noch mehr Arbeit? Deine Schwiegermutter möchte diese Woche auch schon zum dritten Mal beehrt werden und die Harmonie in Deiner Ehe ist nur noch Wunschdenken?

Ja? Ok dann gibt es für Dich zwei Möglichkeiten:

  1. Du nimmst alles einfach weiterhin so an und landest eher früher als später in einem Burn-Out               

                      oder

2. Du trittst auf die Bremse und beginnst ab sofort ein kurzes und unscheinbares Wort zu lernen

                         

N E I N  !

 

 

Super, ich wusste das Du dich für die zweite Variante entscheidest. Dazu schon einmal von meiner Seite „HERZLICHEN GLÜCKWÜNSCH“.

Von vielen Klienten höre ich folgenden Satz immer wieder:

„Ich weiß auch nicht was mit mir los ist. Früher hat mir das alles garnichts ausgemacht aber seit neuestem habe ich das Gefühl, ich stehe kurz vor dem Zusammenbruch.“

Ich lasse meine Klienten dann immer erzählen, wann „früher“ gewesen ist und was sich in dieser Zeitspanne vielleicht verändert hat.

Zuerst kommt meist: „Eigentlich nichts. Der Job ist noch derselbe, die Freunde auch und einmal die Woche gehe ich zum VHS-Kurs.“

Nach genauerem Nachfragen stellt sich oft heraus, dass z.B. der Partner ein neues Hobby hat und an fast jedem Wochenende unterwegs ist oder die Kinder dreimal die Woche zum Ballet oder Fußball gefahren werden; die betagte Mutter seit knapp 2 Jahren auf Pflege angewiesen ist oder die lang ersehnte Beförderung einfach immer noch auf sich warten lässt.

Was steckt dahiner?? Warum fallen uns diese Mehrbelastungen erst einmal nicht ein bzw. auf?

Als Kinder haben wir alle verschiedene Glaubenssätze unserer Eltern oder Lehrer aufgenommen und unbewusst verinnerlicht. Bei mir waren es z.B. „ohne Fleiß kein Preis“ oder „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“

Wir konnten als Kinder diese Redensarten noch nicht kritisch infrage stellen. Wir haben sie einfach übernommen.

Jetzt aber wirken sie unbewusst auf unser Verhalten ein und können dazu führen, dass wir ein übertriebenes Leistungsdenken oder einen völlig unangemessenen Arbeitseifer an den Tag legen.

Klingt logisch oder?

Tja, aber um diesen unbewussten „Antreibern“ Herr werden zu können, müssen sie uns erst einmal bewusst werden.

Wie sehen Deine Antreiber aus?

  • Der frühe Vogel fängt den Wurm
  • Sich regen bringt Segen
  • Was du heute kannst besorgen……..

 

Du denkst jetzt vielleicht: „Ach, das sind doch nur alte Redensarten – einfach dahergesagt, was soll daran schlecht sein?

Lasst es uns doch einmal kritisch überprüfen. Stimmt das wirklich, was uns von klein auf eingeredet wurde? JETZT sind wir in der Lage, unseren kritischen Verstand zu Hilfe zu nehmen und zu entscheiden, ob wir einen dieser Sprüche zu einem handlungsleitenden Motto in unserem Leben machen wollen.

Jeder muss das für sich selbst überprüfen aber wenn Du zu dem Schluss kommst, dass diese Sätze eher zu stressauslösenden Antreibern geworden sind, versuche Alternativen zu finden. Alternativen die eher stressmindernd wirken, wie z.B.:

  • In der Ruhe liegt die Kraft
  • Ich mache es auf MEINE Weise
  • Der frühe Vogel kann mich mal

 

Natürlich braucht es eine gewisse Zeit, um die alten Prägungen aufzugeben und durch neue zu ersetzen. Wir haben sie schließlich 10, 20 oder 30 Jahre verinnerlicht.

Mir persönlich hilft es, wenn ich mir etwas Neues auf einen Zettel schreibe und überall dort aufhänge, wo ich oft verweile (Büro, Bad oder Küche). So rufe ich es mir dauernd ins Gedächtnis, lächle dabei und freue mich über die Umgestaltung in meinem Denken!!

Probier es aus und erzähl mir davon. Ich bin gespannt………