Die Macht der Berührung

Hallo meine Lieben,

Heute widme ich mich dem Thema Massage.

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Durch meine Ausbildung zur gepr. Massagepraktikerin wurde ich in den unterschiedlichsten Massagetechniken ausgebildet.

Meine Ausbildung erlaubt es mir  im Sinne der Prävention oder wie es sich so schön anhört im Sinne von „WELLNESS“  zu massieren. Für alles andere sind Physiotherapeuten zuständig 😉

 

Zu Beginn meiner Tätigkeit war ich ganz oft enttäuscht, weil ich dauernd folgenden Satz gehört habe:

„Oh, das ist ja schade dass Sie nur gesunde Menschen massieren dürfen. Tja, das hat ja dann keinen Sinn.“

Ich habe mich dann wirklich gefragt: Macht meine Arbeit präventiv denn keinen Sinn? Warum sollen gesunde Menschen nichts davon haben? Warum halten es die Menschen als Prävention für sinnlos?

 

Zuerst etwas allgemeines zur Massage an sich:

Die Massage ist die wohl älteste Heilmethode. Wir alle fangen bei Schmerzen, egal welcher Art an uns an der schmerzhaften Stelle zu streicheln, drücken oder reiben.  Massage ist ein wichtiger Baustein in der Gesunderhaltung des Menschen.

Seit jeher nutzen die verschiedensten Kulturen die wohltuende Wirkung der Massage. In China stellt die Massage einen der vier Eckpfeiler der chinesischen Medizin dar. Um das 18. Jahrhundert wurden in Indien die Ölmassagen der Ayurvedischen Medizin erfunden und angewandt. In Griechenland wurde die Massage für Athleten  bei den Olympischen Spielen und in Agypten zur Körperpflege eingesetzt.

Die Massage nimmt sowohl auf direktem Weg – sprich über die Haut, Muskeln, Bänder und Sehnen großen Einfluss auf den Körper als auch auf indirektem Weg über das vegetative Nervensystem, das Immunsystem und die Psyche. Eine genaue Einteilung auf einzelne Bereiche ist hier nicht möglich, da eine Massage immer ganzheitlich in ihrer Wirkung betrachtet werden muss. Auch wenn wir es oft vergessen:

UNSER KÖRPER IST EINE FUNKTIONIERENDE EINHEIT!

Eine Massage wirkt immer wohltuend und entspannend und daher kommt es im Körper zum Abbau bzw. der Herabsetzung von Stresshormonen wie Kortisol und Adrenalin. Die Massage hat auf den ganzen Organismus eine immunsteigernde Wirkung.

 

Also kann ich mir folgende Antwort geben: SINNLOS ist meine Arbeit auf jeden Fall nicht! Auch als Präventionsmaßnahme ist die Massage absolut sinn- und wertvoll und sollte nicht unterschätzt werden.

 

Warum Massage auch für „Gesunde“ etwas bringt:

Ich denke viele Menschen vergessen, dass es bei einer Massage um eine BERÜHRUNG geht. Jeder Mensch sehnt sich nach Berührung, Wärme und tiefer Entspannung. Genau das fehlt in unserer schnellen und eiligen Zeit immer mehr – Zeit für Berührungen. Wir hasten von einem Termin zum nächsten, vielleicht schütteln wir uns noch die Hände aber wie oft am Tag berühren wir einander noch bewusst?

Das kann ganz banal sein. Findest Du es nicht auch angenehm, wenn Dir dein Kollege zum Dank für etwas seine Hand auf die Schulter legt? Eine kurze Berührung aber es tut uns gut……

 

Wieviel mehr tun wir uns dann mit einer Massage Gutes? Wenn wir uns für 30 bis 60 Minuten ganz loslassen können und intensive Berührungen wahrnehmen – die NUR UNS ALLEIN gelten?

Du nimmst Dir doch auch täglich die Zeit deine Katze oder deinen Hund zu streicheln – weil es ihm/ihr guttut und du damit deine Wertschätzung zum Ausdruck bringst.

Wann möchtest Du DIR mal wieder etwas Wertschätzung im Sinne einer entspannenden Massage schenken?

Tu DIR etwas GUTES!!!

 

In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Entspannung und Wärme!

 

Deine Nicole

 

 

Wie sieht DEIN Bild vom Leben gerade aus?

Hey Ihr Lieben,

DSC_0310~3Ich habe mich gestern meinen in ca. 3 Monaten angesammelten Zeitschriften gewidmet und habe ausgemistet. Dabei entstanden zwei Stapel:

  1. Kann weg – auf Dauer ohne Nutzen
  2. Behalten, dient als Nachschlagewerk / Ideenschmiede

 

Stapel Nummer zwei habe ich geordnet, ein wenig gestöbert und dann ins Regal gelegt. Stapel Nummer eins habe ich mit der Schere bearbeitet. Ich dachte nämlich: Im Ganzen gesehen brauche ich die Zeitung nicht mehr aber vielleicht ist ja ein kleiner Artikel oder ein Bild drin, welches mich anspricht und das möchte ich ausschneiden.

Das habe ich getan und es ist diese, wie ich finde, sehr schöne Collage entstanden:

 

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Jedes dieser Bilder berührt etwas in MIR, stellt etwas dar, dass ich BIN oder SEIN möchte.

 

 

Beim kleben und schneiden ist mir dann folgender Gedanke gekommen: Wann habe ich denn das letzte Mal meine Gedankenwelt sortiert und ausgemistet? Wie groß sind wohl die Stapel, wenn ich es auf mein Bild der Zeitschriften projeziere?

Ich nehme es mir als Wochenziel vor und lege es auch Dir persönlich ans Herz:

Miste mal deine Gedanken aus!!

Welche Gedanken gefallen Dir so überhaupt nicht? Was zieht Dich regelmäßig in den Keller? Welche Gedanken sind denn DEINE eigenen und welche hast du nur übernommen?

 

Sortiere nach folgendem Schema aus:

  • Tut mir der Gedanke gut oder nicht?
  • Ist er hilfreich – bringt er mich weiter oder zieht er mich nach unten?
  • Bin ich der Schöpfer dieses Gedanken oder habe ich ihn nur kopiert und er frisst sich jetzt durch meine „Festplatte“?

 

Verabschiede Dich BEWUSST von jedem Gedanken, den zu ziehen lässt. Nehme ihn wahr und ignoriere ihn nicht – denn sonst kannst Du dich auch nicht von ihm lösen.

So und nun erstelle Dir von all deinen positiven und wertvollen Gedanken, die Du behalten hast eine Collage. Erstelle ein Bild von deinem Leben ……

………………..stelle es Dir vor: lass es bunt sein, mit Rahmen oder ohne, viele Bilder oder wenige – das spielt überhaupt keine Rolle. Welche Bilder sind auf Deiner Collage zu sehen? Menschen, die dir wichtig sind? Du selbst? Ereignisse in Deinem Leben, die von großer Bedeutung sind? Vielleicht ein besonderer Ort oder ein Gegenstand? Male Dir das schönste Bild, denn es ist DEIN LEBEN und Du hälst den Pinsel in der Hand. Bestimme Du, welches Bild von Deinem Leben herrscht – ein buntes, frohes Bild oder ein düsteres und trauriges!!

Ich wünsche Dir ganz viel Ruhe beim ausmisten und soviel Licht und Freude beim Malen 😉

Du wirst erstaunt sein, wieviel näher Du DIR SELBST dabei kommst!! Probier es aus….

Deine Nicole

Life sucks

ÜberbelastungDeine Kinder trampeln auf Deinen Nerven herum? Dein Chef überhäuft Dich, anstelle von Lob, mit immer noch mehr Arbeit? Deine Schwiegermutter möchte diese Woche auch schon zum dritten Mal beehrt werden und die Harmonie in Deiner Ehe ist nur noch Wunschdenken?

Ja? Ok dann gibt es für Dich zwei Möglichkeiten:

  1. Du nimmst alles einfach weiterhin so an und landest eher früher als später in einem Burn-Out               

                      oder

2. Du trittst auf die Bremse und beginnst ab sofort ein kurzes und unscheinbares Wort zu lernen

                         

N E I N  !

 

 

Super, ich wusste das Du dich für die zweite Variante entscheidest. Dazu schon einmal von meiner Seite „HERZLICHEN GLÜCKWÜNSCH“.

Von vielen Klienten höre ich folgenden Satz immer wieder:

„Ich weiß auch nicht was mit mir los ist. Früher hat mir das alles garnichts ausgemacht aber seit neuestem habe ich das Gefühl, ich stehe kurz vor dem Zusammenbruch.“

Ich lasse meine Klienten dann immer erzählen, wann „früher“ gewesen ist und was sich in dieser Zeitspanne vielleicht verändert hat.

Zuerst kommt meist: „Eigentlich nichts. Der Job ist noch derselbe, die Freunde auch und einmal die Woche gehe ich zum VHS-Kurs.“

Nach genauerem Nachfragen stellt sich oft heraus, dass z.B. der Partner ein neues Hobby hat und an fast jedem Wochenende unterwegs ist oder die Kinder dreimal die Woche zum Ballet oder Fußball gefahren werden; die betagte Mutter seit knapp 2 Jahren auf Pflege angewiesen ist oder die lang ersehnte Beförderung einfach immer noch auf sich warten lässt.

Was steckt dahiner?? Warum fallen uns diese Mehrbelastungen erst einmal nicht ein bzw. auf?

Als Kinder haben wir alle verschiedene Glaubenssätze unserer Eltern oder Lehrer aufgenommen und unbewusst verinnerlicht. Bei mir waren es z.B. „ohne Fleiß kein Preis“ oder „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“

Wir konnten als Kinder diese Redensarten noch nicht kritisch infrage stellen. Wir haben sie einfach übernommen.

Jetzt aber wirken sie unbewusst auf unser Verhalten ein und können dazu führen, dass wir ein übertriebenes Leistungsdenken oder einen völlig unangemessenen Arbeitseifer an den Tag legen.

Klingt logisch oder?

Tja, aber um diesen unbewussten „Antreibern“ Herr werden zu können, müssen sie uns erst einmal bewusst werden.

Wie sehen Deine Antreiber aus?

  • Der frühe Vogel fängt den Wurm
  • Sich regen bringt Segen
  • Was du heute kannst besorgen……..

 

Du denkst jetzt vielleicht: „Ach, das sind doch nur alte Redensarten – einfach dahergesagt, was soll daran schlecht sein?

Lasst es uns doch einmal kritisch überprüfen. Stimmt das wirklich, was uns von klein auf eingeredet wurde? JETZT sind wir in der Lage, unseren kritischen Verstand zu Hilfe zu nehmen und zu entscheiden, ob wir einen dieser Sprüche zu einem handlungsleitenden Motto in unserem Leben machen wollen.

Jeder muss das für sich selbst überprüfen aber wenn Du zu dem Schluss kommst, dass diese Sätze eher zu stressauslösenden Antreibern geworden sind, versuche Alternativen zu finden. Alternativen die eher stressmindernd wirken, wie z.B.:

  • In der Ruhe liegt die Kraft
  • Ich mache es auf MEINE Weise
  • Der frühe Vogel kann mich mal

 

Natürlich braucht es eine gewisse Zeit, um die alten Prägungen aufzugeben und durch neue zu ersetzen. Wir haben sie schließlich 10, 20 oder 30 Jahre verinnerlicht.

Mir persönlich hilft es, wenn ich mir etwas Neues auf einen Zettel schreibe und überall dort aufhänge, wo ich oft verweile (Büro, Bad oder Küche). So rufe ich es mir dauernd ins Gedächtnis, lächle dabei und freue mich über die Umgestaltung in meinem Denken!!

Probier es aus und erzähl mir davon. Ich bin gespannt………

Um was geht es hier eigentlich?

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Mit diesem kraftvollen Bekenntnis möchte ich Ihnen nun einen ersten Eindruck meines Wirkens verschaffen.

Was bedeutet denn nun eigentlich Salutogenese??

Aaron Antonovsky entwickelte in den 1970er Jahren das Salutogenese Modell. Ihm zufolge begegnen einem Menschen im Laufe seines Lebens eine Reihe von sogenannten Stressoren (Stressfaktoren, Reizerlebnisse von außen). Dies können größere Ereignisse sein wie berufliche Veränderungen oder auch kleinere, wie dauernde Hintergrundgeräusche. Gelingt es dem Menschen nicht, damit zurechtzukommen, besteht die Gefahr das er erkrankt.

Auf der anderen Seite verfügt jeder Mensch aber auch über Ressourcen (Kraftquellen, Widerstandsvermögen), die es ihm vereinfachen, mit den Stressoren umzugehen. Zu den Ressourcen gehören eigene Fähigkeiten (wie z.B. Entspannungsfähigkeit; die Fähigkeit „NEIN“ zu sagen; Wissen über gesundheitliche Zusammenhänge) und Unterstützung von außen.

Damit wir Menschen ein Gefühl für die Zusammenhänge in unserem Leben entwickeln können, braucht es das sogenannte Kohärenzgefühl!

Klingt komisch ist aber recht simpel, wenn ich es Ihnen anhand eines anschaulichen Bildes erklären darf:

Wenn man das Leben als einen reißenden Fluss sieht, in dem Menschen schwimmen, so versucht die pathogenetische Medizin, den Ertrinkenden aus dem Fluss zu retten. Die Salutogenese hingegen versucht herauszufinden, wie man aus ihm einen guten Schwimmer macht. Die individuelle Fähigkeit, zu schwimmen und „sich über Wasser zu halten“, entspricht der Ausprägung des Kohärenzgefühls. Je besser ausgeprägt das Kohärenzgefühl eines Menschen ist, desto besser ist er auch vor Krankheiten geschützt und kann Krankheitsfolgen bewältigen.

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Verfügt ein Mensch über ein ausgeprägtes Kohärenzgefühl, so gelingt es ihm, seine Ressourcen optimal zu nutzen und sich flexibel an die Herausforderungen der jeweiligen Umstände anzupassen.

Man könnte dies auch als „Stressbewältigung“ bezeichnen.

Es geht uns doch allen um den Erhalt oder das Schaffen von Lebensqualität, stimmts?!

Was aber unter Lebensqualität verstanden wird, ist ausschließlich eine subjektive Einschätzung. d.h. jeder Mensch beurteilt seine Lebensqualität individuell.

Wie diese bewertet wird, hängt von vielen unterschiedlichen Umständen ab, die alle miteinander im Zusammenhang stehen und sich gegenseitig beeinflussen können:

  • körperliche Verfassung
  • psychische Verfassung
  • soziale Bedingungen
  • Umweltbedingungen

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass sich – auch zum Beispiel nach überstandenen Krankheiten oder bei Behinderungen – die Lebensqualität durch einfache Maßnahmen in einem oder allen oben genannten Bereichen verbessern lässt.

In meiner Arbeit klammere ich das Wort „Problem“ bewusst aus und ersetze es durch das Wort „Anliegen“……. schon durch die Änderung dieses einen Wortes, kommen Prozesse ins Rollen und Energien fließen, wo vorher ein Stau herrschte. Es überrascht meine Klienten jedes Mal aufs neue, was eine kleine Änderung der Ausrichtung bereits bewirken kann.

Sehr zu meiner Freude!!