Bist Du schon da?

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Geht es uns nicht allen so, dass wir versuchen „anzukommen“?

Wir wünschen uns dieses unsagbare Gefühl, angenommen zu werden – so wie wir sind. Dies Gefühl war schon in der Kindheit vorherrschend und nun im Erwachsenendasein suchen wir weiterhin danach.

Warum wir es nicht finden???

Wir suchen im Außen – und das ist falsch!

Wir suchen das Gefühl im perfekten Job, im Hobby, in der perfekten Beziehung, wir suchen nach sozialer und gesellschaftlicher Annahme. Oftmals suchen wir auch noch bei unseren Eltern nach Annerkennung. Wir verbiegen uns dafür, um Annerkennung zu finden….

Leider ohne Erfolg!

Es gibt auf dieser Welt nur Eine oder Einen, der dir dieses Gefühl geben kann:

DU SELBST!!!

Nimm Dich an, mit all deinen Schwächen, deinen Fehlern, all deinen bunten Facetten, in deinem Sinn und deinen Vorstellungen. Du bist Du – Du bist so vielseitig, so wundervoll. Deine Persönlichkeit ist einzigartig!!

Du weißt das……mehr braucht es nicht. Nimm Dich bitte an, so wie Du bist und Du wirst feststellen:

Du bist angekommen!!!

„Für keinen ist es zu früh oder zu spät, für die Gesundheit der Seele zu sorgen.“ (Epikur von Samos)

 

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Stressfaktor SCHULE

027Den heutigen Artikel möchte ich meinem jüngsten Klienten widmen. Er heißt Luka und ist 8 Jahre alt ( Name von mir geändert!).

Ich habe ihn vor ca. 6 Wochen das erste Mal getroffen. Er erzählte mir, dass er total gestresst sei und nicht mehr richtig schlafen könne. Er könne sich in der Schule nicht richtig konzentrieren und er fühle sich irgendwie „unsicher“.

Ja, Sie lesen richtig! Ich bin Luka´s Mutter sehr dankbar, dass sie ihren Sohn ernst genommen hat und die besagten Äußerungen nicht beiseite geschoben hat.

Laut einer Gesundheitsstudie aus  dem Jahr 2012, leidet bereits jedes Dritte Kind in der zweiten und dritten Klasse unter dem Druck in der Schule und fühlt sich durch den Unterricht und die Hausaufgaben gestresst. Die Schule ist für unsere Kinder fast bundesweit der meistgenannte Stressfaktor, noch vor den Problemen innerhalb der Familie.

Im Fall des kleinen Luka stellte sich bald heraus, dass es zwei Haupt-Stressoren in seinem täglichen Leben gab.

  • Zum Einen war es die Hektik zu Tagesbeginn. Sein Vater war bereits aus dem Haus, wenn er aufstand und seine Mutter sah er nur kurz. Sie weckte ihn, machte den Rolladen hoch und ging dann ebenfalls zur Arbeit. Dann war er alleine.
  • Zum Anderen war es der Druck abseits der Schule, auf dem Fußballfeld. Er spielte sehr gerne im Verein aber sein Vater wollte ihn gerne im Profi-Kader sehen – so wie er selbst als kleiner Junge.

Erstmal haben die genannten Stressfaktoren nichts direkt mit der Schule zu tun. Sie befinden sich außerhalb der Schule aber sie wirken sich darauf aus. Ich habe diese Faktoren bewusst ausgeklammert – denn zu dem Druck in der Schule selbst kommen wir noch zu einem späteren Zeitpunkt.

Wie ging es nun weiter?

Für Punkt 1 vereinbarte ich mit der Mutter folgendes: Sie würde sich mit ihrem Arbeitgeber unterhalten, ob es nicht möglich wäre morgens etwas später mit der Arbeit zu beginnen.

Leider war dies nicht möglich!!

Wir erarbeiteten dann zu dritt folgenden neuen Ablauf:

Luka stand täglich 30 Minuten eher auf und konnte zusammen mit seiner Mutter frühstücken und Zeit mit ihr verbringen.

Bisher sind beide sehr zufrieden vom neuen Start in den Tag. Luka geht mit einem entspannteren, wie er sagt – besseren Gefühl zur Schule und seine Mutter emfindet die gemeinsame Zeit als wertvoll und harmonisch. Auch hat mir Luka mitgeteilt, dass er morgens nun nicht mehr so „muffig“ ist und sich in der Schule auch wieder besser am Unterricht beteiligt.

Zum zweiten Punkt habe ich beide Eltern darauf hingewiesen, dass ein Ausgleich zum Lernen und Stillsitzen sehr wichtig ist. Allerdings sollte hierbei nicht die Leistung im Vordergrund stehen. Ein Hobby sollte für Kinder spielerisch betrieben werden.

Luka erzählte mir, er spiele sehr gerne Fußball und genießt die gemeinsame Zeit mit seinen Freunden. Die Anzahl der Tore sei für ihn völlig unwichtig. Der Zusammenhalt sei das, was das Spiel für ihn ausmacht.

Bleibt abzuwarten, wie der Vater damit umgehen wird.

BMC Aufgabe 4 : Der Elevator Pitch

aufzug-509x679Ich habe Zeit während der Fahrt im Aufzug (1 Etage – die man übrigens auch laufen kann ;-))  Ihnen mein Anliegen / meine Arbeit vorzustellen…..

Sind Sie bereit? Dann los……

 

Ich begleite Menschen auf einem aktiven Weg zur Selbstbestimmung, vorbei an eigenen Stärken und Fähigkeiten zum Ziel eines bewussten (er)LEBENS!

 

Schade das Sie schon aussteigen aber vielleicht sehen wir uns noch in der Lobby?!