Die Macht der Berührung

Hallo meine Lieben,

Heute widme ich mich dem Thema Massage.

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Durch meine Ausbildung zur gepr. Massagepraktikerin wurde ich in den unterschiedlichsten Massagetechniken ausgebildet.

Meine Ausbildung erlaubt es mir  im Sinne der Prävention oder wie es sich so schön anhört im Sinne von „WELLNESS“  zu massieren. Für alles andere sind Physiotherapeuten zuständig 😉

 

Zu Beginn meiner Tätigkeit war ich ganz oft enttäuscht, weil ich dauernd folgenden Satz gehört habe:

„Oh, das ist ja schade dass Sie nur gesunde Menschen massieren dürfen. Tja, das hat ja dann keinen Sinn.“

Ich habe mich dann wirklich gefragt: Macht meine Arbeit präventiv denn keinen Sinn? Warum sollen gesunde Menschen nichts davon haben? Warum halten es die Menschen als Prävention für sinnlos?

 

Zuerst etwas allgemeines zur Massage an sich:

Die Massage ist die wohl älteste Heilmethode. Wir alle fangen bei Schmerzen, egal welcher Art an uns an der schmerzhaften Stelle zu streicheln, drücken oder reiben.  Massage ist ein wichtiger Baustein in der Gesunderhaltung des Menschen.

Seit jeher nutzen die verschiedensten Kulturen die wohltuende Wirkung der Massage. In China stellt die Massage einen der vier Eckpfeiler der chinesischen Medizin dar. Um das 18. Jahrhundert wurden in Indien die Ölmassagen der Ayurvedischen Medizin erfunden und angewandt. In Griechenland wurde die Massage für Athleten  bei den Olympischen Spielen und in Agypten zur Körperpflege eingesetzt.

Die Massage nimmt sowohl auf direktem Weg – sprich über die Haut, Muskeln, Bänder und Sehnen großen Einfluss auf den Körper als auch auf indirektem Weg über das vegetative Nervensystem, das Immunsystem und die Psyche. Eine genaue Einteilung auf einzelne Bereiche ist hier nicht möglich, da eine Massage immer ganzheitlich in ihrer Wirkung betrachtet werden muss. Auch wenn wir es oft vergessen:

UNSER KÖRPER IST EINE FUNKTIONIERENDE EINHEIT!

Eine Massage wirkt immer wohltuend und entspannend und daher kommt es im Körper zum Abbau bzw. der Herabsetzung von Stresshormonen wie Kortisol und Adrenalin. Die Massage hat auf den ganzen Organismus eine immunsteigernde Wirkung.

 

Also kann ich mir folgende Antwort geben: SINNLOS ist meine Arbeit auf jeden Fall nicht! Auch als Präventionsmaßnahme ist die Massage absolut sinn- und wertvoll und sollte nicht unterschätzt werden.

 

Warum Massage auch für „Gesunde“ etwas bringt:

Ich denke viele Menschen vergessen, dass es bei einer Massage um eine BERÜHRUNG geht. Jeder Mensch sehnt sich nach Berührung, Wärme und tiefer Entspannung. Genau das fehlt in unserer schnellen und eiligen Zeit immer mehr – Zeit für Berührungen. Wir hasten von einem Termin zum nächsten, vielleicht schütteln wir uns noch die Hände aber wie oft am Tag berühren wir einander noch bewusst?

Das kann ganz banal sein. Findest Du es nicht auch angenehm, wenn Dir dein Kollege zum Dank für etwas seine Hand auf die Schulter legt? Eine kurze Berührung aber es tut uns gut……

 

Wieviel mehr tun wir uns dann mit einer Massage Gutes? Wenn wir uns für 30 bis 60 Minuten ganz loslassen können und intensive Berührungen wahrnehmen – die NUR UNS ALLEIN gelten?

Du nimmst Dir doch auch täglich die Zeit deine Katze oder deinen Hund zu streicheln – weil es ihm/ihr guttut und du damit deine Wertschätzung zum Ausdruck bringst.

Wann möchtest Du DIR mal wieder etwas Wertschätzung im Sinne einer entspannenden Massage schenken?

Tu DIR etwas GUTES!!!

 

In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Entspannung und Wärme!

 

Deine Nicole

 

 

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Spirituell? ICH???? Ja klar…..

Hallo Ihr Lieben,

Dieser Artikel ist durch eine Einladung zustande gekommen. Sie war nicht an mich persönlich adressiert – es war vielmehr ein allgemeiner Aufruf und ich wollte sehr gerne dabei sein.

Es geht um eine Blogparade, gestartet von Ina Machold 

http://konflikte-entfalten.de/einladung-zur-blogparade-beruflicher-alltag-und-spiritualitaet/

juli13 032Spiritualität im beruflichen Alltag

Ich habe die Einladung zur Blogparade gelesen und wußte sofort: Da will ich dabei sein!!

Tataaa…. 😉

Nein im Ernst, das Thema Spiritualität und mein beruflicher Alltag sind nicht mehr voneinander zu trennen. Das war nicht immer so, deshalb ist es jetzt umso schöner und wertvoller.

Vorab möchte ich kurz erzählen, was Spiritualität für MICH bedeutet:

  • Spiritualität ist für mich keine Frage der Religionszugehörigkeit
  • Es bedeutet für mich die Beschäftigung mit den Sinn- und Wertefragen des Lebens
  • Es bedeutet für mich auch das göttliche in Mir zu finden und anzuerkennen

Ich ging soviele Jahre religös „gesteuert“ durchs Leben, als Teil des „Systems“ – wie ich es nenne:

Wir wurden alle geboren,wenn wir uns gut verhalten kommen wir in den Himmel und sterben gehört halt leider auch dazu. Soweit sogut……

…… Doch dann begann etwas in mir zu reifen. Ich vernahm immer öfter die Stimme meines Herzens.

Ich zolle ihr wirklich den höchsten Respekt, dass sie nicht schon längst aufgegeben hatte. Wie viele Jahre hat sie versucht mich zu erreichen und ich habe sie ignoriert und beiseite geschoben?!

Doch sie hat an mich geglaubt: Sie wusste – es kommt der Moment an dem ich sie wahrnehmen würde.

Für mein Umfeld begann ab diesem Zeitpunkt eine totale Katastrophe: Sie dachten ich hätte meinen Verstand verloren!!

Da kündigt sie den sichersten Job den man sich wünschen kann, verliebt sich in einen 16 Jahre älteren Mann, der zudem noch schwer krank ist und trifft eine (in ihren Augen) unsinnigere Entscheidung nach der anderen.

Es war die Geburtsstunde meiner bewussten Spiritualität!!

Ich arbeite jetzt als Coach und Beraterin, starte durch mit meinem ersten eigenen Blog und halte bald mein erstes Seminar. In diesen Aufgaben, da werden mir meine werten Kolleginnen und Kollegen sicher zustimmen, braucht es einen Sinn fürs Detail, Empathie und ganz viel Sensibilität für mein Gegenüber.  Ich wurde nicht Coach aus finanziellen Aspekten, sondern weil es für mich so wichtig war / ist, den Sinn des Lebens zu deuten. Ich darf Menschen ein kleines Stück auf ihrem persönlichen Lebensweg begleiten, sie ein Stück näher zu sich hinführen und ihnen das göttliche in sich selbst nahe bringen.

Die pure Spiritualität – täglich neu. Es macht mich unglaublich stolz und auch demütig zugleich.

Schwierigkeiten gibt es kaum aber:

Es zaubert mir immer ein lächeln ins Gesicht, wenn Menschen auf mich zukommen und mir sagen: Bleiben Sie mir bloß mit diesem Esoterik-Gequatsche weg. Damit will ich nichts zu tun haben.  Natürlich gibt es Menschen, das fühle ich meistens von vornherein, die wollen auf ihrem Wissensstand bleiben und wirklich nichts davon wissen. Das akzeptiere ich und nehme es an.

Meistens sind die Menschen jedoch ganz baff, wenn ich ihnen erkläre, dass der Begriff ESOTERIK nichts anderes bedeutet als ein Weg der spirituellen Erkenntnis, die einem ausgewählten Kreis an Personen zugänglich ist. Und das stimmt. Es handelt sich hierbei nicht um irgendwelche Erleuchteten, die einen halben Meter über dem Boden schweben – es geht um Menschen, so wie Dich und Mich, die sich mit Ihrem Innersten beschäftigen und sich selbst besser kennenlernen möchten.

So, nun wisst ihr – was das Thema Spiritualität mit meinem beruflichen Alltag zu tun hat.

Ihr müsst nicht in einem indischen Tempel wohnen, um spirituell zu sein. Setzt euch bequem hin, schließt die Augen und lauscht 5 Minuten eurem Atem – schon begeht ihr eine spirituelle Handlung.

War´s schlimm? 😉

Ich bin so dankbar, dass ich sein darf wie ich bin – das ich bin, so wie ich bin. Du kannst das auch!! Dessen bin ich mir sicher….versuch es, höre auf deine innere Stimme!!

Namaste

Eure Nicole

Wie sieht DEIN Bild vom Leben gerade aus?

Hey Ihr Lieben,

DSC_0310~3Ich habe mich gestern meinen in ca. 3 Monaten angesammelten Zeitschriften gewidmet und habe ausgemistet. Dabei entstanden zwei Stapel:

  1. Kann weg – auf Dauer ohne Nutzen
  2. Behalten, dient als Nachschlagewerk / Ideenschmiede

 

Stapel Nummer zwei habe ich geordnet, ein wenig gestöbert und dann ins Regal gelegt. Stapel Nummer eins habe ich mit der Schere bearbeitet. Ich dachte nämlich: Im Ganzen gesehen brauche ich die Zeitung nicht mehr aber vielleicht ist ja ein kleiner Artikel oder ein Bild drin, welches mich anspricht und das möchte ich ausschneiden.

Das habe ich getan und es ist diese, wie ich finde, sehr schöne Collage entstanden:

 

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Jedes dieser Bilder berührt etwas in MIR, stellt etwas dar, dass ich BIN oder SEIN möchte.

 

 

Beim kleben und schneiden ist mir dann folgender Gedanke gekommen: Wann habe ich denn das letzte Mal meine Gedankenwelt sortiert und ausgemistet? Wie groß sind wohl die Stapel, wenn ich es auf mein Bild der Zeitschriften projeziere?

Ich nehme es mir als Wochenziel vor und lege es auch Dir persönlich ans Herz:

Miste mal deine Gedanken aus!!

Welche Gedanken gefallen Dir so überhaupt nicht? Was zieht Dich regelmäßig in den Keller? Welche Gedanken sind denn DEINE eigenen und welche hast du nur übernommen?

 

Sortiere nach folgendem Schema aus:

  • Tut mir der Gedanke gut oder nicht?
  • Ist er hilfreich – bringt er mich weiter oder zieht er mich nach unten?
  • Bin ich der Schöpfer dieses Gedanken oder habe ich ihn nur kopiert und er frisst sich jetzt durch meine „Festplatte“?

 

Verabschiede Dich BEWUSST von jedem Gedanken, den zu ziehen lässt. Nehme ihn wahr und ignoriere ihn nicht – denn sonst kannst Du dich auch nicht von ihm lösen.

So und nun erstelle Dir von all deinen positiven und wertvollen Gedanken, die Du behalten hast eine Collage. Erstelle ein Bild von deinem Leben ……

………………..stelle es Dir vor: lass es bunt sein, mit Rahmen oder ohne, viele Bilder oder wenige – das spielt überhaupt keine Rolle. Welche Bilder sind auf Deiner Collage zu sehen? Menschen, die dir wichtig sind? Du selbst? Ereignisse in Deinem Leben, die von großer Bedeutung sind? Vielleicht ein besonderer Ort oder ein Gegenstand? Male Dir das schönste Bild, denn es ist DEIN LEBEN und Du hälst den Pinsel in der Hand. Bestimme Du, welches Bild von Deinem Leben herrscht – ein buntes, frohes Bild oder ein düsteres und trauriges!!

Ich wünsche Dir ganz viel Ruhe beim ausmisten und soviel Licht und Freude beim Malen 😉

Du wirst erstaunt sein, wieviel näher Du DIR SELBST dabei kommst!! Probier es aus….

Deine Nicole

Die Seele braucht keine Tabletten

Hallo,

Seit Tagen kann ich kaum sprechen, meine Lippe ist dick angeschwollen und schmerzt. Es sieht ein bißchen aus wie nach einer Schlägerei aber das ist nicht der Grund.

Der Grund dafür ist, dass ich mal wieder eine fette Aphte im inneren meiner Lippe sitzen habe. Eigentlich habe ich mich an die Anwesenheit dieser nervigen Teile gewöhnt, denn sie sind seit sehr langer Zeit meine ständigen Begleiter.  Als sie das erste Mal aufgetreten sind, rannte ich zum Arzt und habe alle möglichen Salben, Cremes und weiß ich was ausprobiert – ohne Erfolg.

IMG_20140130_222329„Dagegen gibt es kein Mittel, wir können nur die Schmerzen damit lindern“…..

Schön!
 
 
 

Die Ursache ist aus medizinischer Sicht noch immer unklar und wird mit diversen Möglichkeiten wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten usw. in Verbindung gebracht. Da ich auch unter solchen leide, war es klar: ok das kommt sicher daher. Punkt!

Nein, nicht Punkt – Doppelpunkt!

Ich wollte das so nicht stehen lassen.

Alles hängt zusammen – Körper – Geist und Seele. Kommt es in einem dieser Bereiche zu einer Dysbalance entsteht überall eine solche. In der Salutogenese wird Gesundheit nicht als Zustand, sondern als Prozess betrachtet. Das Befinden steht auf einer Skala zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer bestimmten Stelle zwsichen Krankheit und Gesundheit und kann sich in die eine oder andere Richtung entwickeln.

In meinem Prozess bewegt sich alles in Richtung Krankheit (schwaches Immunsystem – daher Aphten, starke Akne, Nahrungsmittelunverträglichkeiten usw.) Aber wieso? Ein Arzt kann mir darauf keine Antwort geben, also habe ich jemanden gefragt der es zu 100% wissen muss: MEINEN KÖRPER!!

Es geht nicht von heute auf morgen, alles zu verstehen aber das wichtigste ist: Anzufangen auf ihn zu hören. Ich habe mich bewusst hingesetzt und in mich reingehört und dann war ich einfach nur still.

Zuerst habe ich nichts gehört aber dranbleiben ist das Mittel der Stunde!!!

Ich habe eine Antwort bekommen und die ist sowas von stimmig:

Ich lasse mich ungerecht behandeln, schon seit Jahren – ich schlucke Wut, Ärger, Angst, Sorgen und Kummer hinunter. Ich lasse sogut wie nichts heraus. Ich behalte es bei mir, was eigentlich rausgehört – und diese Dinge vergiften mich innerlich. Die Aphten im Mundraum sind dafür, dass ich meinen Mund nicht aufmache – wenn ich ihn aufmachen müsste. Die eitrige Akne sind die ungelösten und nicht vergebenen Prozesse, die ich seit meiner Kindheit in mir trage und die Nahrungsmittelunverträglichkeit ist ein Zeichen dafür, dass sich innerlich etwas wehrt…..solange bis sich das Äußere endlich zur Wehr setzt!

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So, nun habe ich die Anwort für meine Leiden. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

 

  • entweder ich gehe diese Themen an, was sehr ungemütlich und sicher schwierig wird aber erfahre dann endgültig Ruhe und Gesundheit

oder

  • ich lasse alles so weiterlaufen wie bisher, beklage mich über meine Wehwehchen, ignoriere meinen Körper weiterhin und bekomme eben für das ignorieren irgendwann eine dicke Ohrfeige, in welcher Form auch immer.

 

Tja…..Wie ich mich entschieden habe?

 

Ich werde es angehen…..ich habe nun 20 Jahre meines Lebens damit verbracht, es Anderen recht zu machen, mich zu verleugnen und zu verbiegen. Es ist MEIN LEBEN, ich habe nur DIESES EINE und dafür trage ich die VERANTWORTUNG !!!

 

Wenn DU in einer ähnlichen Lage dich befindest: Mach es auch so. Nimm dir die Zeit und höre in Dich hinein, was Dein Körper dir zu sagen hat. Glaub mir, er wird dir antworten. Aber erschrick nicht über die Antwort!!

DU bist nicht alleine, niemals. Es gibt soviele Menschen, von denen Du nicht einmal weißt – die zu Dir stehen und für Dich da sind. Gib ihnen nur die Chance dazu!!

 

Namaste

Nicole

 

Stressfaktor SCHULE

027Den heutigen Artikel möchte ich meinem jüngsten Klienten widmen. Er heißt Luka und ist 8 Jahre alt ( Name von mir geändert!).

Ich habe ihn vor ca. 6 Wochen das erste Mal getroffen. Er erzählte mir, dass er total gestresst sei und nicht mehr richtig schlafen könne. Er könne sich in der Schule nicht richtig konzentrieren und er fühle sich irgendwie „unsicher“.

Ja, Sie lesen richtig! Ich bin Luka´s Mutter sehr dankbar, dass sie ihren Sohn ernst genommen hat und die besagten Äußerungen nicht beiseite geschoben hat.

Laut einer Gesundheitsstudie aus  dem Jahr 2012, leidet bereits jedes Dritte Kind in der zweiten und dritten Klasse unter dem Druck in der Schule und fühlt sich durch den Unterricht und die Hausaufgaben gestresst. Die Schule ist für unsere Kinder fast bundesweit der meistgenannte Stressfaktor, noch vor den Problemen innerhalb der Familie.

Im Fall des kleinen Luka stellte sich bald heraus, dass es zwei Haupt-Stressoren in seinem täglichen Leben gab.

  • Zum Einen war es die Hektik zu Tagesbeginn. Sein Vater war bereits aus dem Haus, wenn er aufstand und seine Mutter sah er nur kurz. Sie weckte ihn, machte den Rolladen hoch und ging dann ebenfalls zur Arbeit. Dann war er alleine.
  • Zum Anderen war es der Druck abseits der Schule, auf dem Fußballfeld. Er spielte sehr gerne im Verein aber sein Vater wollte ihn gerne im Profi-Kader sehen – so wie er selbst als kleiner Junge.

Erstmal haben die genannten Stressfaktoren nichts direkt mit der Schule zu tun. Sie befinden sich außerhalb der Schule aber sie wirken sich darauf aus. Ich habe diese Faktoren bewusst ausgeklammert – denn zu dem Druck in der Schule selbst kommen wir noch zu einem späteren Zeitpunkt.

Wie ging es nun weiter?

Für Punkt 1 vereinbarte ich mit der Mutter folgendes: Sie würde sich mit ihrem Arbeitgeber unterhalten, ob es nicht möglich wäre morgens etwas später mit der Arbeit zu beginnen.

Leider war dies nicht möglich!!

Wir erarbeiteten dann zu dritt folgenden neuen Ablauf:

Luka stand täglich 30 Minuten eher auf und konnte zusammen mit seiner Mutter frühstücken und Zeit mit ihr verbringen.

Bisher sind beide sehr zufrieden vom neuen Start in den Tag. Luka geht mit einem entspannteren, wie er sagt – besseren Gefühl zur Schule und seine Mutter emfindet die gemeinsame Zeit als wertvoll und harmonisch. Auch hat mir Luka mitgeteilt, dass er morgens nun nicht mehr so „muffig“ ist und sich in der Schule auch wieder besser am Unterricht beteiligt.

Zum zweiten Punkt habe ich beide Eltern darauf hingewiesen, dass ein Ausgleich zum Lernen und Stillsitzen sehr wichtig ist. Allerdings sollte hierbei nicht die Leistung im Vordergrund stehen. Ein Hobby sollte für Kinder spielerisch betrieben werden.

Luka erzählte mir, er spiele sehr gerne Fußball und genießt die gemeinsame Zeit mit seinen Freunden. Die Anzahl der Tore sei für ihn völlig unwichtig. Der Zusammenhalt sei das, was das Spiel für ihn ausmacht.

Bleibt abzuwarten, wie der Vater damit umgehen wird.

BMC Aufgabe 4 : Der Elevator Pitch

aufzug-509x679Ich habe Zeit während der Fahrt im Aufzug (1 Etage – die man übrigens auch laufen kann ;-))  Ihnen mein Anliegen / meine Arbeit vorzustellen…..

Sind Sie bereit? Dann los……

 

Ich begleite Menschen auf einem aktiven Weg zur Selbstbestimmung, vorbei an eigenen Stärken und Fähigkeiten zum Ziel eines bewussten (er)LEBENS!

 

Schade das Sie schon aussteigen aber vielleicht sehen wir uns noch in der Lobby?!

Momentum Business Aufgabe 2: Mein Antrieb

IMG_94630358350509Mein „WARUM“ für diesen Blog ist simpel:

Weil ich pauschal gesagt, die Schnauze voll habe! Um mich herum wird nur gejammert, geschimpft, sich beschwert und gelästert.

Ich bin jahrelang im System – so nenne ich das alltägliche Leben um mich herum – mitgelaufen. Habe mich über die unfähige Bundesregierung geärgert; mich über den Kollegen ausgelassen der immer die viel zu enge Cordhose trägt und wollte auf keinen Fall auffallen.

Doch damit ist endgültig schluss!!!

Ja, ich bin anders – ich bin ich und das fühlt sich so gut an.

Ich bin die einzigste in meinem Umfeld die ihre Tochter in einen Waldorkindergarten bringt; ich gehe auch öfters in HighHeels zum Bäcker oder in der Jogginghose spazieren. Ich treffe meine Entscheidungen nicht mehr nach den Vorstellungen meiner Mitmenschen – sondern so wie mein Herz es mir sagt.

Jahrelang war ich in dem Muster gefangen: „Liebe / Anerkennung erfährt man nur durch Leistung.“

BULLSHIT!!!

Ich schreibe diesen Blog weil ich dir sagen will:

Mach die Ausbildung die DU für richtig erachtest – schau dir die Welt an, wenn DIR danach ist und lerne wieder auf DEIN Herz zu hören!!!

 
Business Momentum Contest

Interview : Vitale Kinder

IMG_0075Ich möchte heute den Zusammenhang von Bewegung und Ernährung bei Kindern beleuchten.

Dazu habe ich mir fachmännische Unterstützung, in Person von Markus Ruppert – selbst Vater zweier Kinder, Heilpraktiker und QiGong Lehrer, geholt.

Hier unser kleines aber aufschlußreiches Interview:

  • ICH: „Eine große Zahl an Kindern/Jugendlichen verbringt ihre Freizeit vor den Spielekonsolen oder Fernsehern zu Hause, anstelle sich draußen zu bewegen. Worin besteht aus der Sicht als Heilpraktiker hier die Gefahr für die Gesundheit / die Entwicklung der Kinder?“
  • MARKUS: „Die Entwicklung des Gehirns hängt aus meiner Sicht von vielen Faktoren ab. Vor allem Kreativität und Begeisterung ist ein Faktor, der das Gehirn aktiviert. Computerspiele und Fernsehen dagegen sind unkreative Handlungen, die das Gehirn nicht besonders fordern. Kinder erlernen so außerdem eine konsumorientierte Haltung einzunehmen und erwarten einen äußeren Reiz für Zufriedenheit. Wahrhaftige Zufriedenheit entsteht aber im Innen. Wollen wir uns also Konsumjunkies und emotionale Suchtkinder heranziehen oder Freidenker? Der zweite Punkt ist definitiv Bewegung. Es ist schlimm anzusehen, dass manche Schulkinder keinen Ball fangen können oder nicht einmal Rückwärtslaufen. Kinder haben jede Menge Energie, die auch umgesetzt werden will. Wird diese Energie nicht in Bewegung umgesetzt wird sie sich in innerer Unruhe zeigen.“
  • ICH: „Kommt zu diesem akuten Bewegungsmangel nun auch noch die falsche Ernährung dazu, was geschieht dann?“
  • MARKUS: „Kommt nun noch eine Überbetonung hochenergetischer Nahrungsmittel mit viel Zucker hinzu, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn das Kind zappelig und unkonzentriert wird. AD(H)S ist sicher ein ernst zu nehmendes Thema, das viele Ursachen hat. Dennoch denke ich, dass die bereits angesprochenen Themen in einer Vielzahl der Fälle zu einem massiven Rückgang der Symptomatik führen würden. Das würde aber bedeuten, dass sich die Eltern umstellen müssten und ihrem Kind einige Aufmerksamkeit schenken müssten. Oftmals ist das heute aufgrund beruflicher Rahmenbedingungen nicht möglich, oder Eltern messen diesen Ursachen nicht den entsprechenden Wert bei.
  • ICH: „Du selbst bist nicht nur Heilpraktiker, sondern auch Vater. Wie begegnest du deinen Kindern mit dem Thema „gesunde Ernährung“? Lebst du ihnen dieses Verhalten schlicht und einfach vor oder kommt es auch bei euch zu Diskussionen übers Essen?“
  • MARKUS: „Beides. Natürlich leben wir unseren Kindern das Thema gesunde Ernährung vor. Aber auf keinen Fall möchte ich zwanghaft oder engstirnig wirken. Ich denke sonst den Keim für eine Gegenkompensation zu säen. Unsere Kinder bekommen genauso Süßigkeiten, Nudeln, Pommes und Ketchup wie andere Kinder auch. Die Frage ist jedoch die Menge und zu welchen Umständen. Süßes ist bei uns weder Belohnung noch Tröstung. Es sind in geringen Mengen einfach Dinge, die Bestandteil unseres Lebens sind. Man kommt ja schon beim Einkauf in jedem Laden in die Versuchung Süßigkeiten anzunehmen oder abzulehnen.“
  • ICH: „Für die Kinder ist das „abhängen“ vor dem Fernseher oder das zocken am PC eine Art Entspannung. Welche Alternativen kannst du als Heilpraktiker und QiGong Lehrer hier aufzeigen?!
  • MARKUS: „Entspannung ist das sicher nicht. Es wird ja eine Spannung erzeugt, die die Kinder anzieht. Entspannung eher im Sinne der Ablenkung vom Alltag. Eine schöne Alternative sind Gesellschaftsspiele, gemeinsame Radtouren etc. Wir gehen gerne in den Wald uns sammeln Äste und Blätter und basteln daraus etwas.
  • ICH: „Zum Schluss noch eine persönliche Einschätzung: Wie können Eltern ihren Kindern den Zugang zur Bewegung und gesunden Ernährung ermöglichen?“
  • MARKUS: „Ich denke, die Eltern sollten einfach selbst Zugang dazu finden. Das Kind wird den Eltern folgen, das ist die Natur der Dinge.“

Herzlichen Dank!!!

Interviewpartner:

Markus Ruppert – Heilpraktiker und QiGong Lehrer (www.naturheilpraxis-ruppert.de)

Nicole Bailer – psychologische Beraterin / Coach, Gesundheitscoach i.A.

Momentum Contest Aufgabe 3 – oder: FÜR WEN DAS ALLES?

Heute wende ich  mich der Frage zu: Für wen mache ich das hier eigentlich?

 
Hm, kurz überlegen…… Na klar, für DICH und DICH und DICH!!
Du bist hier und das ist kein Zufall, denn Zufälle gibt es nicht.
 
 
Du bist auf der Suche nach Antworten und ich versuche Dich auf ebendiese hinzuführen.
 
 
Kommen Dir folgende Aussagen bekannt vor:
 
  • „Was denken denn da die Leute von Dir?“
  • „Also wenn du mich wirklich glücklich machen willst, dann entscheidest du dich so und so…..“
  • „Wir wären sehr stolz auf Dich, wenn Du dies und jenes machen würdest“

Und findest Du dich in solchen Situationen wieder:

  • Du erfüllst die Erwartungen der Anderen aber nicht deine eigenen?
  • Wird Dir eingeredet, dass du nur etwas Wert bist wenn du tust was man von dir erwartet?
  • Sehnst Du dich nach Annahme und Akzeptanz?

Du konntest ein- oder mehrmals mit „JA“ antworten?

Gratuliere!!

Du denkst jetzt sicher: WAS??? Darüber soll ich mich freuen? Was ist toll daran, wenn ich nicht im Stande dazu bin Grenzen zu ziehen; was bringt mir mein schlechtes Gewissen – weil ich die Erwartungen meiner Eltern, Freunde oder Partner nicht erfülle????

Ich kann es Dir sagen: Es führt dich zu DIR!!! Du hast den ersten großen Schritt in Richtung Veränderung bereits getan.

Du hast erkannt, dass etwas nicht richtig ist – dass sich dein Leben nicht rund anfühlt. Du stellst deine „Opferrolle“ in Frage und genau das braucht es für Veränderung: DEN WUNSCH DANACH!!!

Ich bin diesen Weg auch gegangen, ich habe mein Leben ausgerichtet nach den Maßstäben anderer. Dachte meine Familie ist nur stolz auf mich, wenn ich alles so mache wie sie es für gut erachten. Nachdem mein Körper dann irgendwann die Notbremse gezogen hat und ich mir die Frage gestellt habe: WAS SOLL DAS ??? Begann mein Weg zu MIR…….

Folgende Fragen haben mich dabei begleitet:

  • Was möchte ich mit meinerLebenszeit anfangen?
  • Was bereitet mir Freude?
  • Wo kann ich „ICH“ sein?
  • Wer oder was bremst mich aus? Das sind meist keine Personen sondern unsere Gedanken, die wir über Jahrzehnte gehegt und gepflegt haben – ohne sie darauf zu prüfen, welchen Sinn sie eigentlich machen.

Nochmal zu meiner Frage am Anfang, wozu ich diesen Blog schreibe:

Ich zeige dir, dass du auf diesem Weg nicht alleine bist -ich bin ihn auch gegangen und möchte Dir nun Mut zusprechen und Dir zeigen, dass es sich zu 100% lohnt ihn zu gehen. Möchte hier ein Zitat aus einem bekannten Song wiedergeben, denn es passt

„Dieser Weg, wird kein leichter sein – dieser Weg ist steinig und schwer. Nicht mit vielen, wirst Du dir einig sein, doch dieses Leben bietet so viel mehr…..“

Komm mit auf die Reise – der Reise zu DIR!!!

 

Business Momentum Contest

Gut gemeint und doch verkehrt ?!

IMG_31865571698604Welche Chancen kann ich meinem Kind bereiten?
 
Das beginnt schon, ehe es das Licht der Welt erblickt.
 
Wir Mütter sollten unbedingt die Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft wahrnehmen.Nach der Geburt dürfen, ja sollen, die Früherkennungsuntersuchungen (U-Untersuchungen) bis ins Jugendlichenalter in Anspruch genommen werden.
Die Wahrnehmung dieser Untersuchungs- und Vorsorgeangebote hat rein garnichts mit Hypochondrie zu tun. Es gehört vielmehr zu unserer Sorgfaltspflicht als Eltern gegenüber unseren Kindern. Denn nur durch frühzeitige Entdeckung von Entwicklungs- und Gesundheitsstörungen, ist die sofortige Einleitung von Therapien oder Fördermaßnahmen möglich.
 
Mindestens ebenso wichtig für die gesunde Entwicklung unserer Kinder ist die Liebe zu ihnen. Es kann garnicht genug Lob ausgesprochen werden, nie genug in den Arm genommen werden oder ihnen einfach nur zugehört werden. 
Wir pressen unsere Kinder oft in eine Schublade in der WIR sie gerne hätten und dabei übergehen wir die Wünsche und Vorstellungen unserer Kinder. Natürlich, Sie und Ich wollen nur das Beste für die Lieben aber letzendlich sagen uns die Kinder, was sie für richtig halten und was nicht……und dies gilt es zu akzeptieren und zu unterstützen.
 
Das ist nicht immer einfach aber sooooo lohnenswert!! Wir wollen doch alle das Beste für unsere Kinder. Aber bedenken wir, dass jeder von uns ein Unikat ist und was für Sie gut ist, muss für mich noch lange nicht so sein…..

Wir möchten doch das unsere Kinder Uniakte bleiben und keine Klone!

Meine Aufgabe ist es Frauen, Mütter und Väter zu beraten und zu begleiten – auf diesem Weg, die Chancen ihrer Kinder zu wahren –  aber vor allen Dingen auf ihr Bauchgefühl zu vertrauen…. !!!!